Detaillierte Beitrags-Information

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Beitragstitel Feedbackkompetenz und Feedbackkultur im Alltag von Weiterbildungsstätten
Autoren
  1. Markus Baumgartner Clienia Schlössli AG
  2. Balthasar Eugster Universität Zürich
  3. Wolfgang Gerke Clienia Schlössli AG Vortragender
Präsentationsform Poster
Themengebiete
  • Diverses
Abstract Einleitung: Feedback gilt als äusserst relevanter Faktor der ärztlichen Weiterbildung. Davon zeugt u.a. die Verankerung der Mini-CEX in der Weiterbildung durch das SIWF. Dabei ist die Qualität des Feedbacks entscheidend für dessen Effekt. Ziel dieses Projekts war, Elemente hochwertigen Feedbacks in der Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie zu identifizieren, Feedbackkompetenz zu vermitteln, im Alltag der Weiterbildungsstätte zu implementieren und zu erfassen, ob dies mit einer nachhaltigen Veränderung der gelebten Feedbackkultur assoziiert ist.
Methoden: An drei Weiterbildungsstätten wurden Feedback-Parameter (Häufigkeit, Umstände, Zufriedenheit, etc.) mittels Fragebogen erfasst. Es folgte ein halbtägiges Training für Weiterbildner und Weiterzubildende auf Basis des wissenschaftlichen Feedbackmodells von Hattie und Timperley, das für den psychiatrisch-psychotherapeutischen Kontext adaptiert wurde. Im Anschluss wurde ein standardisierter Prozess zur Einholung von Feedback implementiert. Sechs Monate später erfolgte eine Nacherhebung.
Ergebnisse: Die Massnahmen führten zu einer verstärkten Reflexion über Feedbackprozesse und die Feedbackkultur und zu einer tendenziell positiveren Wahrnehmung in der zweiten Erhebung.
Diskussion: Einfach umsetzbare Interventionen wie eine Sensibilisierung und ein halbtägiger Workshop scheinen einen positiven Einfluss auf die Feedbackkompetenz und Feedbackkultur zu haben. Weitere Untersuchungen zur Nachhaltigkeit sind nötig.